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 Anwesen der Thornes

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Pale Thorne

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BeitragThema: Anwesen der Thornes   Di Mai 08, 2012 8:21 pm

Es genügt mir für diesen Moment einfach nur dazustehen und den Moment in seiner einfachen und dennoch vollkommenen Pracht auf mich wirken zu lassen. Seit der Ernte hängt der Haussegen gehörig schief. Vater macht es mir zum Vorwurf mich nicht in vorderste Reihe gestellt und als erster den Finger zum Freiwilligen erhoben habe. Diese Stunden, in denen er mir keine Beachtung schenkt, gefallen mir außerordentlich gut, denn sie bedeuten vor allem Zeit für mich. Und so stehe ich, wie auch schon Minuten zuvor in untätiger Tätigkeit an der geöffneten Tür meines Balkones und genieße die Stille. Es ist mir verboten das Haus zu verlassen. Jedoch weiß ich was er sich in der Stille seines Arbeitszimmers für mich ersinnt. Einen Plan mit Training, Training, Training und das mit Sicherheit 25 Stunden am Tag. Ich hoffe ihn stolz machen zu können. Doch dieser unvergängliche Moment ist ebenfalls etwas, das ich jetzt nicht missen möchte.
Einen jähen Windstoß nehme ich als Anreiz mich meiner jetzigen Position zu entledigen. Herrlich langsam, wie es mir sonst niemals beschieden ist, trete ich an meinen Schreibtisch heran und berühre die Tischplatte aus braunem Zedernholz. Nur meine Fingerspitzen gleiten über ihre glatte Oberfläche. Als wolle ich sie zärtlich liebkosen und doch ist es nichts als ein Akt der Selbstaufnahme, des in mich Gehens, denn schon bald werde ich an diesem Schreibtisch sitzen, gebeugt über ein neues in Leder eingebundenes Notizbuch, das nebst einem silbernen Füllfederhalter schon auf mich wartet und mich meiner Innersten Varlangen hingeben. Gewiss genüge ich mir selbst nie. Doch das macht mich so stark, wie ich es eben bin. Das wird mich eines Tages zu zum Sieger der Hungerspiele machen.



Lange Zeit schreibe über meine liebste Figur, den Geschichtenerzähler Finn und die in platonischer Liebe ihm verfallene Catherine. Finn durchlebt in dieser Episode einen Wandel durch vergangene Erinnerungen. Sein zweites Ich Laloo zwingt ihn beinahe zur Selbstaufgabe. Und dann ....
Aus einem Impuls heraus schlage ich das Buch zu, zuviel Aufergung für diesen Tag. Morgen in der Frühe wird mich Vater gewiss wecken. In jedem Jahr, da ich alt genug und dennoch kein Tribut geworden bin verließ er am darauffolgenden Tag das Haus zusammen mit mir für eine Woche um im Wald mich in der Kunst des Überlebens zu schulen. Es bereitet mir keine Schwierigkeiten mit der Entbehrung fertig zu werden. Dennoch strecke ich mich nun, entkleide mich und steige nur in Unterwäsche zufrieden in mein weiches Bett.
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Pale Thorne

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BeitragThema: Re: Anwesen der Thornes   Mo Mai 14, 2012 6:21 pm

Wie erwartet schrecke ich aus tiefem Schlaf. Ich kann noch kein Licht im Zimmer erkennen, demnach muss es ziehmlich früh sein. Schwach nur kann ich die Umrisse eines hochgewachsenen Mannes erkennen. Er nähert sich schnell. Kaum mehr als 2 Augenblicke später spüre ich eine kalte Klinge an meinem Hals. "In der Arena währst du nun tot mein Sohn." Ich kann es ihm wohl kaum verübeln, das er mich schon von Kindesbeinen an zum Sieg erzogen hat, dennoch bin ich genervt von seinem abdominalen Übereifer und werfe ihm ein bissiges Kommentar zurück. "Mein Schlafzimmer ist nicht die Arena." Sofort wirkt er beleidigt und wendet sich mit einem Geräusch wie ein Pfiff ab. "Zügele deine Zunge, in 10 Minuten bist du unten in der Einganghalle abmarschbereit. Wir gehen in die nördlichen Wälder." Mit diesen Worten verschwindet er. Ich lasse den Kopf resignierend ins Kissen fallen, na großartig. Immer wenn Erntezeit ist wünsche ich mir das mein Name endlich gezogen wird aber nicht nur weil Ruhm und Ehre mich magisch anziehen, sondern damit Vater endlich von mir ablässt, stolz auf mich ist. Und Mutter, die neben ihm wie eine blasse Porzellanpuppe wirkt nicht immer seinen Ärger schlucken muss. Was für ein merkwürdig verzwickter Gedanke. Nun bemerke ich wie schnell doch die Zeit verstreicht, schon 5 Minuten. Ich stehe auf und packe einen schwarzen Rucksack, nur mit dem nötigsten. Dann nehme ich meinen Jagdbogen mit dem Köcher voll Pfeile von der Wand und eine neue Sehne aus der Kommode direktr darunter. Vor dem großen Spiegel neben der Tür halte ich kurz inne. Groß, muskulös, jedoch mit intelligenten blauen Augen blickt ein junger Mann zurück. Er verzieht die Mundwinkel leicht und es sieht beinahe so aus als würde er lächeln. Dann jedoch seufzt er nur und tritt zur Tür hinaus um seinem Vater ein guter Sohn zu sein.
---------> Der Wald
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