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 Hindernisparcours

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Chino Reckless
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BeitragThema: Hindernisparcours   Di Jul 17, 2012 5:50 pm

Hier sind verschiedene Blöcke neben-/hinter-/übereinander gestapelt, die zum Überqueren da sind. Dazu kommen unterschiedliche kleine Erschwerungen wie schwingende Messer, Falltüren und was eben sonst so dazu gehört. Außerdem gibt es auch eine Art Hochseilgarten, nur ohne Sicherungen.

_____________________
Chino Reckless / Distrikt 4 - Fischerei / 17 Jahre
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Chino Reckless
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BeitragThema: Re: Hindernisparcours   Di Jul 17, 2012 6:47 pm

Nachdem Chino seinen jüngeren Bruder verabschiedet hatte, war er mit einem unguten Gefühl eine Weile zwischen den Stationen hergeschlichen, beobachtete die anderen Tribute, schätzte ab, welche ihm zum eindeutigen Verhängnis werden konnten und welche er ohne Probleme am Leben lassen konnte. Hier und da erntete er seltsame und misstrauende Blicke - irgendwie zu erwarten gewesen. Doch Chino kümmerte sich irgendwann nicht mehr weiter um die Tribute und nachdem er sie der Reihe nach überflogen hatte, kam er zu dem Schluss, dass die ersten drei Distrikte wohl die gefährlichsten Gegner werden würden, wenn er sich da nur nicht täuschte. Denn immerhin gehörte er aus Sicht anderer Tribute auch zu den besseren Distrikten, was Chino natürlich keineswegs verstand. Nur weil sie an vierter Stelle standen hieß das noch lange nicht, dass sie auch gefährlich und unfair waren. Obwohl... Gefährlich vielleicht schon irgendwie, aber unfair nur wenn es wirklich um Leben und Tod ging, schließlich waren sie hier nicht freiwillig hingegangen, ganz im Gegensatz zu anderen aus den ersten Distrikten. Er schüttelte den Kopf, verschränkte die muskulösen Arme vor der Brust und kam neben einem jungen Mann zum Stehen, welcher in Traineruniform auf einem Hocker saß. "Na, junger Tribut.. Noch keine passende Station gesichtet?", fragte der Mann ihn und Chino sah ihn verdutzt an. "Nicht wirklich", antwortete Chino kritisch und sah sich weiterhin in der Halle um. "Lieber schaue ich, wer meinem Bruder und mir Probleme bereiten könnte, aber ich denke die Eins und Zwei sind dabei mal wieder ganz heiß auf meiner Rangliste ganz oben, aber wer weiß, vielleicht erleben wir ja noch die eine oder andere Überraschung." Der Trainer starrte Chino nun seinerseits verwirrt an, bis Chino merkte, dass er soeben eher wie ein Reporter als wie ein Tribut geredet hatte. "Na wenn du meinst." Chino sah wieder auf den Sitzenden hinab. "Hier gibt es nicht vielleicht irgendeine Station die das Thema Wasser beinhaltet und nicht in dem Sinne von: Welches Wasser darf ich wie trinken, um nicht zu sterben?" Der Mann grinste leicht und blickte zu ihm auf. "Tut mir leid, aber ich denke ihr aus dem Vierten habt im Schwimmen schon genügend Übung, zumal die anderen Tribute ja kaum Erfahrung damit machen konnten", er schien zu überlegen, "Dafür könnte ich dir aber etwas Höhe anbieten." Er wies auf seine Station. Diese war noch komplett unbenutzt und unberührt. Alle Tribute waren weit entfernt von hier, also hatte Chino hier jetzt quasi Einzelunterricht, was er gut gebrauchen konnte. Und der ein oder andere Tipp zum Klettern konnte mit Sicherheit auch bestimmt nicht schaden. Ohne eine Antworte zu geben ließ Chino seine Arme zu den Seiten herab sinken und bewegte sich auf den ersten Startblock zu. Der Parcours sah nicht grade sehr freundlich aus, aber es war auch klar, dass diese Spiele hier nicht um den Schokohasen, sondern um ihr aller Leben gingen. "Werf die Dinger an..", murrte Chino dem Trainer zu, als er die Mechanismen entdeckte, die verschiedene Klingen an ihrem Platze hielten und kurz darauf ertönte ein metallenes Klirren, woraufhin alle möglichen Sachen in Bewegung gesetzt wurden und Chino atmete ein letztes Mal tief durch, ehe er sich mitten hineinstürzte. Zuerst sprang er vom ersten Kasten auf den nächsten, duckte sich unter einer anrasenden Holzpalette hinweg, sprang zum nächsten Kasten. Dort warteten zwei Holzpuppen zu jeder Seite der Kiste auf ihn und schwangen ihre Waffen hin und her. Er warf die eine mit einem tiefen Tritt um, schnappte sich das Messer, das an ihrer Hand festgemacht war und wehrte damit den Hieb des anderen Gegners ab und schlug diesem die Klinge weg. Dann sprang er auf den nächsten Kasten, welcher aus einem Schwebebalken bestand, auf dem Chino zuersteinmal sein Gleichgewicht wiederfinden musste, ehe schon der Balken unter ihm weggezogen wurde. Seine Augen erfassten schnell das nächste Element des Parcours und er krallte sich mit den Fingern in ein großmaschiges Netz, welches einen Meter von ihm entfernt von der Decke baumelte. Er Schob den Griff des Messers zwischen seine Zähne und konnte somit schneller nach oben gelangen. Er trat auf eine Plattform, die an einem metallenen, baumähnlichen Etwas befestigt war und ging einmal im Kreis auf ihr herum, ehe er begriff, dass er nirgendswo ein weiteres Element erspähen konnte. Nach einigen Sekunden fiel etwas von oben in sein Blickfeld und er wandte den ganzen Kopf hinauf, wo er die Fortsetzung des Parcours sah. Doch der einzige Weg hinauf war der Metallpfosten, der die Plattform hielt. Er fluchte leise und versuchte irgendwie hinaufzukommen, doch das Material war einfach zu rutschig. Erst hatte er vor, den Stationsleiter nach Hilfe zu fragen, doch diese Genugtuung wollte er ihm nicht geben. Daher versuchte er den Aufstieg immer wieder von neuem und immer wieder fiel er zurück auf die Plattform. "Mist..", fluchte er und wollte grade schon aufgeben, als ihm ein altes Bilderbuch seiner kleinen Brüder in den Sinn kam. Es ging um Tiere des Waldes. Um Füchse, Hasen, Bären, Mäuse... Bären! Wie kamen sie an einem Baum hoch? Mit ihren Krallen, klar... Aber sie wanden sich auch so um den Stamm, dass sie wie eine Schlange hinaufrutschen konnten. Also rieb er sich noch einmal die Hände, griff dann um den Metallstamm, der grade dünn genug war, dass er ihn umfassen konnte, und stieß sich von der Plattform ab. Die Füße setzte er nun seitlich an die Röhre und schob die zum Ring geschlossenen Arme immer weiter - aber langsam - nach oben. Es klappte ernsthaft und auf seinen Lippen machte sich ein hämisches Grinsen breit. Diese Art von Klettern brauchte anscheinend eine Menge von Kraft, denn bald schon spürte er den Schmerz in seinen Oberarmen und war froh, als seine Hände endlich das obere Ende des Stammes erreichten. Er zog sich hinauf und hoffte hier nun eine weitere Plattform vorzufinden, doch alles was er sah, war der Trainingsraum von oben. Gute fünfzehn Meter unter ihm tummelten sich immer noch die Tribute an verschiedenen Stationen, doch niemand war zu seiner gekommen. Gut so... Da entdeckte er weitere Stämme, die einige Meter auseinanderlagen und begriff, dass er von einem zum anderen springen musste, um voranzukommen. Er richtete sich ganz vorsichtig auf der winzigen Rundfläche auf und versuchte das Gleichgewicht zu bewahren. Dann ging er blitzschnell in die Hocke und fuhr wie eine Feder wieder auseinander. Kurz darauf fand er für einen einzelnen Augenblick erneut Halt unter den Füßen, doch der verschwand wieder ganz plötzlich und wie einem gehetzten Kaninchen wurde ihm klar, dass die runden Flächen verschwanden, sobald er sie betrat. In Windeseile landete er auf dem nächsten und sprang erneut los, sobald er etwas Festes unter den Schuhen spürte, was sofort wieder weg war. So ging es immer weiter und die Angst hinabzustürzen wurde immer größer, bis er plötzlich auf einer dicken Matte landete, die von Tauen in der Luft gehalten wurde. Erstmal verschnaufen.

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Chino Reckless / Distrikt 4 - Fischerei / 17 Jahre
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BeitragThema: Re: Hindernisparcours   So Sep 16, 2012 3:54 pm

Heilmittel- und Arzneistation --->


Irgendwie gelangte ich zu dieser Station und weil ich hier außer einem Trainer niemanden entdecken konnte, beschloss ich hier zu bleiben. Erst sah ich mir die Hindernisse etwas genauer an. Hier waren verschiedene Blöcke, Puppen die Messer und Schwerter schwangen und weiter oben eine Art metallener Baumstamm, einige Netze und Seile, die von der Decke hingen. Ich musterte zwei Puppen, die eine lag auf dem Boden und die andere bewegte sich nur seltsam hin und her, wie als hätte ihr jemand ihre Waffe geraubt. Plötzlich riss mich die Stimme eines Mannes aus meinen Gedanken. Ich zuckte kurz zusammen, woraufhin der Mann kurz auflachte und dann sagte "Du musst dich doch nicht gleich erschrecken!"
"Ich mag es eben nicht, wenn man mich überrascht", gab ich zurück und drehte mich zu ihm um. Der Mann, den ich jetzt als Trainer erkannte, wollte etwas erwidern, sah mich aber stattdessen mit einem komischen Blick an und belehrte mich dann "Du solltest dich lieber noch nicht mit anderen, stärkeren Tributen anlegen." Entweder dieser Trainer hatte gesehen, was vorhin passiert war oder mein Gesicht machte den Schlag sichtbar. Kurz fasste ich mir mit meiner Hand an meine rechte Gesichtshälfte und stellte fest, dass sie ganz warm war und demnach wahrscheinlich auch rot. Das würde hoffentlich bald weggehen und bis zum Interview waren noch einige Tage Zeit. Wenn es bis dahin nicht besser war, konnte es mein Vorbereitungsteam bestimmt abdecken. Das mit dem Schmerz war aber eine ganz andere Sache.
"Danke, das habe ich auch schon mitbekommen", antwortete ich ihm nun auf seine Belehrung. "Gut. Willst du dich hier etwa versuchen? Aber ich bin mir nicht so sicher, ob das das Richtige für dich ist" Sein Zweifel bestärkte mich nur noch und ich sagte "Ja. Zeigen Sie mal was das alles kann." Mit einem leisen Okay ging er zu einigen Hebeln und Schaltern. Nachdem ich mich in Position gestellt hatte, blickte der Trainer noch einmal zu mir und legte dann einen Hebel um. Daraufhin verschwanden die zwei Puppen und es kamen drei neue Puppen mit Schwertern und Messern bewaffnet aus dem Boden. Ich wartete noch kurz und der Trainer legte einen weiteren Hebel um. Klirrend und polternd verschoben sich Blöcke und fast alles andere im Parcours. Nur der Parcours über dem Boden veränderte sich kaum.
Ich holte noch einmal tief Luft und lief dann los. Zuerst sprang ich von Kasten zu Kasten, bis ich bei den drei Puppen ankam. Sie waren links, rechts und genau vor mir aufgestellt. Die Puppe links von mir war mit je einem Messer in ihren Händen bewaffnet, während die anderen zwei Puppen je ein Schwert hatten. Gekonnt duckte ich mich unter einem Schlag der rechten Puppe hindurch, sodass ich nun neben der "Hand" der Puppe stand. Ich fasste den Griff des Schwertes und trat gleichzeitig mit meinem Fuß so fest es ging gegen die Puppe, sodass ich ihr das Schwert entreißen konnte und sie selbst umfiel. Ein kleines Lächeln huschte kurz über mein Gesicht, ehe ich mich wieder konzentrierte und mit dem Schwert auf die anderen Puppen losging. Zuerst hakte ich der linken Puppe beide "Hände" ab und die Messer fielen klirrend zu Boden. Zur Sicherheit hob ich beide Messer vom Boden auf, machte sie von den Resten der "Hände" los und befestigte sie dann am Gürtel meiner Trainingsuniform. Zwei Puppen erledigt, blieb nur noch eine. Dieser rammte ich mein Schwert in den Brustkorb und griff mir das andere Schwert. Mit einem Schwert im Brustkorb fiel die Puppe reglos zu Boden. Ich sprang über die Puppe und lief auf den nächsten Kasten zu. Aber da war kein anderer Kasten oder irgendein Block. Ich sah mich weiter um, bis ich das im Schatten liegende Netz sah. Gerade als ich Anlauf nehmen wollte, bemerkte ich den auf mich zurasenden Balken. Im letzten Moment bevor er mich traf, warf ich mich auf den Boden, sodass ich nur einen Luftzug zu spüren bekam. Ich wollte das Schwert an meinem Gürtel festmachen, aber es lag ungefähr drei Meter entfernt von mir. Der Balken kam schon wieder angeflogen, ich lief bis zum Ende des Kastens und sprang.
Geradeso konnte ich das großmaschige Netz erreichen. Ohne einen Blick hinunter zu werfen, kletterte ich hoch, bis ich bei einer metallenen Plattform ankam. Ich zog mich hinauf und sah mich dann um. Wie ich schon unten gesehen hatte, ging es weiter oben weiter. Aber zuerst musste ich da überhaupt einmal hinauf kommen. Ich strich über den metallenen ... Baumstamm? Ja, so was in der Art. Er hatte keine Verformungen, die mir das klettern erleichtern konnten. Also stand ich kurz da und überlegte, bis mir wieder die Messer an meinem Gürtel in den Sinn kam. Wenn ich es schaffen könnte ein Messer hineinzustecken und irgendwie etwas von dem Metall herausbiegen konnte, könnte ich es vielleicht schaffen. Natürlich funktionierte das mit dem Herausbiegen nicht. So leicht wollten sie es mir wohl nicht machen. Aber ich hatte noch eine Idee und zum Glück hatte ich beide Messer mitgenommen. Zuerst stach ich das erste Messer in das Metall über mir und dann das zweite an einer etwas höheren Stelle. Ich zog mich ein Stück hoch und umklammerte dann den Stamm mit meinen Beinen. So zog ich mich immer weiter hinauf, bis ich endlich das Ende des Pfostens erreichte. Oben angekommen schüttelte ich erst einmal ein wenig meine Arme und Beine aus. Wenn ich die Wahl haben würde, würde ich es nicht noch einmal hier hoch klettern, aber irgendwie musste ich nachher wieder hinunterkommen. Aber darüber würde ich mir später Gedanken machen. Hier auf dieser kleinen Plattform wollte ich nicht stehen bleiben, nicht hier oben gut fünfzehn Meter über dem Boden. Ich sah mich um, aber ich konnte nur einige Meter entfernt von mir eine Matte, die in der Luft hing, erkennen. Und auf der Matte war eine Gestalt, wahrscheinlich irgendein anderer Tribut. Vielleicht war durch ihn der Weg dorthin verschwunden. "Gut, wenn es keinen Weg gibt, such' dir selbst einen.", murmelte ich. Ich befestigte die Messer wieder an meinem Gürtel. Die würde ich jetzt sowieso nicht brauchen können. In meiner Höhe waren keine weiteren Ziele angebracht, aber vielleicht war etwas höher oben etwas. Und tatsächlich war dort oben ein Netz, aber es führte in die entgegengesetzte Richtung. Es war meine einzige Chance irgendwie weiterzukommen. Das Netz war etwas entfernt von mir. Ich hatte nur eine Chance es zu erreichen, sonst würde ich hinab stürzen und die Landung wäre nicht sehr angenehm.
Ich atmete tief ein, lief mit so viel Anlauf, wie die kleine Plattform ermöglichte, an und sprang. Mit einer Hand bekam ich das unterste Seil des Netzes zu fassen, aber die andere Hand rutschte ab und ließ mich leise aufschreien. Hilflos baumelte ich hier herum, aber wer hätte mir hier oben helfen können? Ich musste weiter. Jetzt gab es keinen Weg zurück. Ich griff mit der anderen Hand nach dem Netz und kletterte hoch. Dieses Netz war höher als das andere und meine Arme wurden langsam schwer. Ich kletterte immer höher und höher, aber trotzdem konnte ich kein Ende sehen. Der Boden entfernte sich immer weiter von mir und nach einer halben Ewigkeit sah ich endlich etwas über mir. Eine weitere Plattform möglicherweise. Nein, es war keine Plattform. Es war eine ... Matte, die mit Seilen an der Decke befestigt war. Das erklärte auch warum das Netz so viel gewackelt hatte. Noch zwei Meter oder so dann hatte ich es geschafft.
Als ich oben angekommen war, legte ich mich erschöpft auf die Matte. Ich wusste nicht, wie weit oben ich überhaupt war, aber das war mir jetzt relativ egal.
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Campher Bredt

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BeitragThema: Re: Hindernisparcours   Fr Okt 05, 2012 11:17 pm

--> von Gemeinschaftsraum Ebene 1

In Gedanken versunken ging ich zurück in die Sporthalle. Ich brauchte etwas Abstand zu Kira. Das Mädchen brachte mich noch um den Verstand. Das war mir klar und dennoch konnte ich nicht wirklich von ihr lassen. Verflucht. Hier war das falsch. Solange wir nicht sicher waren, dass wir gemeinsam gewinnen konnten, sollte ich auf Abstand gehen. Ich könnte mich nicht für sie und unser Kleines opfern. Oder schon? Keine Ahnung. Ich wollte nicht darüber nach denken. Und genau deshalb ging ich wieder nach unten. 46 Gegner befanden sich hier. 46 die mir mehr oder weniger völlig egal waren und die bald tot sein würden.

Ich steuerte willkürlich eine Station an. Erst als ich davor stand, erkannte ich sie als einen Hindernisparcour.
Super, dachte ich ironisch. Das war etwas, was ich sicher nicht brauchen würde. Mich irgendwo zwischen den Baumwipfeln zu verstecken wäre sinnlos. Gerade als ich wieder umkehren wollte, fiel mein Blick auf eine Kletterwand. Das wiederum könnte hilfreich sein, falls es Felsen, Berge oder Wasserfälle gab. Und momentan hätte ich wirklich nichts dagegen mich mit etwas abzulenken, dass ich nicht wirklich beherschte.
Zuerst erklomm ich die Wand. Keine allzu schwere Übung, auch wenn einige der Griffe rutschig waren. In etwa zwanzig Meter Höhe endete jedoch die Mauer und weitere Wege waren begrenst, wenn nicht überhaupt nicht vorhanden. Denn nur ein Seil über meinem Kopf führte von hier weg und ich war mir nicht sicher, ob dieses dazu diente, einen Menschen zu tragen. Aber ich würde es darauf ankommen lassen.
Ich kletterte so hoch wie möglich, bevor ich mit meiner linken Hand nach dem Seil griff. Ich zog kurz daran, da es sich nicht sofort löste, beschloss ich es zu riskieren. Ich ließ auch mit der zweiten Hand die Wand los und griff nach dem Seil, bevor ich meine Beine hoch zog und über dem Seil überkreuzte. Es hielt, schaukelte aber etwas. Mit dem Rücken nach unten hangelte ich mich so an dem Seil entlang. Mein Blick war eingeschrenkt, und als auf halber Höhe das Seil immer heftiger zu schaukeln begann, war ich überzeugt, dass es nicht zum Klettern geeignet war.
Etwas das sich dreißig Sekunden später mit einem lauten Quietschen bestätigte, als eine der Halterungen des Seils aus der Wand riss.
"Scheiße", stieß ich aus, als das nun lose Ende hinab schoss. Doch ich fiel nicht weit, sondern landete auf einer Matte, die scheinbar in der Luft hing und stabieler war als dieses dreimal verfluchte Seil. "Scheiß Kostruktion", fluchte ich, als ich mit dem Rücken in die weiche Matte fiel und dort liegen blieb.
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BeitragThema: Re: Hindernisparcours   Fr Okt 05, 2012 11:46 pm

Mein Puls verlangsamte sich wieder und ich konnte wieder normal atmen. Ich wollte mich gerade aufsetzen und nach einem weiteren Hindernis suchen, als plötzlich jemand neben mir auf der Matte landete. Reflexartig zog ich meine beiden Messer aus dem Gürtel. Ich wollte aufspringen, um vollständig angriffsbereit zu sein, aber im letzten Moment kam es mir, dass das womöglich hier auf der Matte keine gute Idee war.
Trotzdem ging ich in die Hocke und überlegte für einen kurzen Moment, ob ich einfach zustechen sollte. Das würde nicht gut für mich sein. Und auch nicht für Shane. Warum konnte er mir nicht vertrauen? Er war mein Bruder! Er machte mich so wütend mit seinen negativen Gedanken. Wir würden es schon irgendwie schaffen. Hoffentlich.
Der Junge lag noch immer auf der Matte. Ich erkannte eine 1 auf seinem Trainingsgewand. Na toll, Distrikt 1! Bestimmt ein Karriero! Ich beäugte ihn skeptisch mit meinen Messern in den Händen und wartete auf eine Reaktion seinerseits.
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BeitragThema: Re: Hindernisparcours   Sa Okt 06, 2012 12:02 am

"Hältst du das wirklich für eine gute Idee?", meinte ich bloß, als ich ein Mädchen bemerkte, dass ebenfalls auf der Matte hockte und zwei Messer in der Hand hielt. Bevor sie nah genug wäre um damit zu zu stechen, würde ich ihr selbst aus meiner derzeitigen Position heraus die Beine wegziehen können oder sie anders zu Boden werfen. Im Nahkampf hätte sie keine Chance. Aber noch waren wir nicht in der Arena.
Ich setzte mich auf und musterte das Mädchen. Mit der hatte sich doch Stark vorhin angelegt. Gut, mit wem hatte der sich nicht angelegt, wäre wohl die bessere Frage. Er war dumm, wenn er dachte mit der strategie all zu lang zu überleben.
Sie schien wirklich zu überlegen, ob sie zustechen sollte. Etwa sie war mutig oder nur dumm.
"Distrikt 10, oder?", fragte ich. Auch wenn ich die Zahl auf ihrem T-Shirt erkennen konnte. Mir ging es hier nicht darum mir Feinde zu machen. Mir waren die Gegner hier eher völlig egal. Aber falls die Kleine wirklich mutig war - oder dumm, in dem Fall wäre beides nützlich - könnte sie vielleicht hilfreich sein. Um Stark vorzeitig aus zu löschen. Ich traute dem Typen nicht, war mir aber klar, dass es Kiras oder meinen Tod zur Folge haben könnte, wenn ich ihn vorzeitig während unseres Bündnises tötete.
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BeitragThema: Re: Hindernisparcours   Sa Okt 06, 2012 12:19 am

Als Antwort auf seine erste Frage ließ ich meine Messer sinken. Aber wenn er versuchen würde mich anzugreifen, würde ich nicht zögern. Du bist noch nicht in der Arena, sagte ich mir in Gedanken.
Der Junge setzte sich auf und musterte mich. Hoffentlich merkte er nicht, dass mich dieser Tribut aus Distrikt 2 geschlagen hatte, sonst gab es wahrscheinlich wieder blöde Bemerkungen, wie von dem Trainer vorhin.
Distrikt 10, oder? fragte er. ich zog fragend eine Augenbraue hoch und antwortete dann "Das sieht man, oder etwa nicht?" Jeder Tribut hatte seine Distriktnummer auf seinem T-Shirt stehen. Da ist so eine Frage doch völlig überflüssig. Vielleicht sah das nicht jeder so. Der Junge aus Distrikt 1 schien über etwas nachzudenken, aber das konnte mir doch eigentlich egal sein. Das ging mich absolut nichts an. Das einzige worüber ich mir klar war, er müsste in der Arena sterben. Shane und ich mussten einfach nach Hause zurückkehren. Für Dad, Chloé, Zoé, Lea und Jeremy. Auch wenn es schwierig werden würde, wir könnten es schaffen.
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Campher Bredt

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BeitragThema: Re: Hindernisparcours   Sa Okt 06, 2012 12:36 am

Gleichgültig zuckte ich mit den Schultern, als sie bissig entgegnete, dass man das doch sehen würde.
Ich stand auf und ging am Rand der Matte entlang um zu sehen, wie man von hier wieder weg kam. Während dessen ließ ich das Mädchen demonstrativ links liegen und achtete nicht auf sie. Sorgen darüber, dass sie mich hier doch noch angreifen könnte, machte ich mir nicht. Auch wenn man hier vermutlich jemanden hinunter werfen und damit zumindest schwer verletzen könnte und es dann als Unfall hin zu stellen.
Es gab ein paar Wege von der Matte hinab, alle sahen nicht viel stabieler aus, als das Seil. Aber irgendwie musste man schließlich von hier weg kommen und hinunter kam man immer irgendwie.
"Du hattest schon das Vergnügen mit meinem Verbündeten?", stellte ich fest, als ich mich doch wieder zu dem Mädchen umwandte. Es sah sogar so aus, als hätte sie sich einen Schlag eingefangen. Stumm verfluchte ich mich, dass ich nicht dabei war. Denn es wäre interessant, wer von ihnen als erstes zugeschlagen hatte. Es würde eingies über den Charakter von dem Jungen aus Distrikt 2 aussagen. Ob er sich provozieren ließ.
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BeitragThema: Re: Hindernisparcours   Do Okt 11, 2012 4:45 pm

Der Junge zuckte mit den Schultern, stand auf und ging am Rand der Matte entlang. Er ignorierte mich und ich sah mich auch ein wenig um. Seile führten von hier nur hinunter und ein einzelnes dünnes Seil zur Seite. Wo ich langgehen sollte, wusste ich noch nicht.
Ich befestigte meine Messer wieder an meinem Gürtel und der Junge stellte fest, dass ich schon auf seinen Verbündeten getroffen war. Verbündete?! Na das wird ja immer besser! Typisch! Es ist doch immer so, dass sich Distrikt 1 und 2 verbündeten. Manchmal auch Distrikt 4, aber nicht so oft. "Ja, das sieht man wohl, oder? ... Der hat wohl noch nie davon gehört, dass man Mädchen nicht schlägt", sagte ich leicht sarkastisch. Schon klar, das waren die Hungerspiele und hier galt so etwas nicht, aber trotzdem. Man sollte ein 14-jähriges Mädchen aus Distrikt 10 nicht unterschätzen. Zumindest mich nicht. In der Arena wird der Tribut aus Distrikt 2, dessen Namen ich vergessen hatte, schon sehen, was er davon hat, wenn er sich mit meinem Bruder und mir anlegt. Oder wenn Shane und ich nicht zusammen gechipt würden, dann sollte er auch aufpassen, wenn er einen unserer Chippartner bedroht. 
Was ich von dem Tribut aus 1 halten sollte, wusste ich noch nicht. Wieso sprach ich überhaupt mit ihm? Ein Verbündeter würde er ganz bestimmt nicht werden! Das gab es sowieso noch nie, dass sich Distrikt 1 mit einem niederen Distrikt, wie zum Beispiel Distrikt 10, 11 oder 12, verbündete. Das gab es noch nie und wird es wahrscheinlich auch nie.
Ich sollte wieder von hier herunter, nicht das Distrikt 1 hier noch auf die ach so tolle Idee kommt, mich hinunter zu stoßen. Der Fall würde mir nichts ausmachen, aber die Landung ist das Problem. Von Bäumen herunter springen? Kein Problem. Von einer Matte, die fast 20 Meter über dem Boden befestigt ist, hinunter fallen? Ein etwas größeres Problem.


Nach ein paar Minuten beschloss ich mir einen Weg hinunter zu suchen. Ich würde nicht noch einmal den Weg nehmen, wegen dem ich hier oben war. Meine einzige andere Möglichkeit war das dünne Seil zur Seite. Es war riskant, aber wenn dann könnte nur ich es über dieses Seil schaffen, denn der Karriero war viel zu schwer dafür.
Ich warf kurz einen Blick zu dem Karriero, der noch etwas unschlüssig am Rand der Matte stand und griff dann mit beiden Händen nach dem Seil. Nachdem ich ganz von der Matte herunten war und nur noch so an dem Seil hing, überkreuzte ich über dem Seil meine Beine und zog mich vorwärts. Das Seil gab nicht sofort nach, was ich als ziemlich gutes Zeichen sah. Ich hoffte, dass am anderen Ende des Seils auch etwas außer einer Wand war, denn sonst wäre das hier alles umsonst gewesen. Ich zog mich Stück für Stück weiter. Aus dem Augenwinkel heraus konnte ich den Boden sehen oder zumindest vermutete ich ihn dort. Meine Arme wurden schon schwer und ein Knacken, das höchstwahrscheinlich von dem Seil kam, beunruhigte mich. "Bitte Seil reiß jetzt nicht ab! Bitte! Bitte! Bitte!", flehte ich innerlich. Ich warf kurz einen Blick in die Richtung, in die ich mich zog und entdeckte ganz nah vor mir eine Wand, aber leider auch die Verankerung des Seils. Derjenige, der dieses Seil an der Wand befestigt hat, hatte das nicht sehr gut gemacht. Ich zog mich noch ein wenig weiter, ehe ich meine Hand nach der Wand ausstreckte, aber noch bevor ich sie berührte, riss das Seil aus der Wand. Ich klammerte mich mit zusammengekniffenen Augen an das in die Tiefe stürzende Seil. Warum musste ich heute nur so viel Pech haben? Mein Fall stoppte abrupt und ich öffnete die Augen wieder. Ich hing zum Glück noch immer am Seil, aber kopfüber. Zwei oder drei Meter unter mir befand sich der Boden. Scheinbar hatte sich die Verankerung an der Matte nicht gelöst. Vorsichtig drehte ich mich an dem Seil um, sodass meine Füße Richtung Boden zeigten. Ich atmete einmal tief durch und ließ dann das Seil los. Während ich hinunter fiel, ging ich leicht in die Hocke, um meine Landung etwas abzufedern. Trotzdem schoss ein stechender Schmerz mein rechtes Bein hoch. Ich verzog mein Gesicht voll Schmerz. Mein Körper wollte sich hinsetzen, aber ich befahl mir selbst "Komm schon Skye! Sei jetzt bitte kein Schwächling! Geh' einfach in dein Zimmer, wo dich niemand sehen kann!"
Ich zwang meine Beine zum Weitergehen und versuchte einen normalen  Gesichtsausdruck anzunehmen. Etwas langsamer, aber ohne eine Miene zu verziehen ging ich zum Ausgang. Auch wenn mein Fuß bei jedem einzelnen Schritt höllisch schmerzte, versuchte ich nicht zu humpeln.


---> Skye's Zimmer
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Campher Bredt

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BeitragThema: Re: Hindernisparcours   Fr Nov 02, 2012 11:27 pm

--> Einzeltraining, dann gleich weiter zu Gemeinschaftsraum der 1. Etage
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BeitragThema: Re: Hindernisparcours   

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